Im Reisebus über Gott und die Welt sprechen

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Bildunterschrift: Die Mitarbeiter der Barmer Zeltmission wollen mit den Görlitzern auf dem Marienplatz vor dem Dicken Turm im Gespräch über Gott und Welt sprechen.

Zum vierten Mal seit dem Jahr 2000 macht die Barmer Zeltmission auf dem Marienplatz Station

Susan Ehrlich

Seit Montag ist der orange-blaue Bus mit den gelben Punkten auf dem Marienplatz nicht zu übersehen. In großen Lettern steht der Schriftzug „Leben ist mehr“ über den Türen. Und genau darüber, über das Leben und das, was einem Halt gibt, sollen die Leute nachdenken und mit den Mitarbeitern vor Ort ins Gespräch kommen.

Markus Stäbler vom Einer für alle e.V. hält von Anfang an Kontakt zur Zeltmission. Der Verein hat sie zusammen mit der Christlichen Gemeinde Görlitz auch diesmal wieder hierher geholt. „Wer zu uns kommt, ist eingeladen über Gott und die Welt zu sprechen“, sagt Stäbler. Denkanstöße wolle man geben, sofern sie gewünscht werden. „Und natürlich erzählen wir von Gott und christlichem Glauben, geben auch Bücher und Broschüren zum Nachlesen mit auf den Weg“, so Markus Stäbler.

Als die Aktion vor sieben Jahren erstmals in Görlitz lief, ist von den damaligen Besuchern der Zeltmission eine Gruppe von etwa 15 jungen Leuten zusammengeblieben und zum Teil noch heute im einer für alle e.V. aktiv. Der Verein ist sozusagen ein Ergebnis aus der ersten Zeltmission und wurde im Herbst 2000 gegründet. Praktische Unterstützung im Alltag – sei es bei der Lehrstellensuche oder bei bürokratischen Dingen – und die Einladung Gott näher kennenzulernen, seien die Hauptanliegen des Vereins. Noch bis zum Sonnabend ist der mobile Treffpunkt der Barmer Zeltmission, ein umgebauter Reisebus jeweils ab 10 Uhr, auf dem Marienplatz präsent. Manche Leute waren schon vor sieben Jahren da. Andere kommen, um einen Tee oder Kaffee zu trinken und sich ein wenig die Zeit zu vertreiben. „Aber auch die begrüßen wir gern“, sagt Jochen Angerstein vom Team der Zeltmission. Die Besucher werden auch gebeten, Fragebögen auszufüllen. „So wissen wir im Gespräch, wo wir ansetzen können“, so Angerstein.

Wer mehr erfahren will, ist auch zu den Themenabenden von Donnerstag bis Sonnabend im Hinterhaus des „Hauses der Jugend“ auf der Zittauer Straße eingeladen. Beginn ist jeweils 19.30 Uhr. Auch am Sonntag, 10 Uhr, kann man sich dort noch einmal treffen. „Außerdem weisen wir Interessierte auf unseren Glaubensgrundkurs hin“, sagt Markus Stäbler. Denn: Wenn der Bus wegfährt, ist noch lange nicht alles vorbei. Im Gegenteil.

Nähere Infos und Kontakt zum Verein: www.efa-goerlitz.de

Sächsische Zeitung, 62. Jg., 7. Juni 2007, S. 13